Für Schülerinnen und Schüler: Aktueller Brief vom Kultusminister Herrn Tonne 

Hannover, 07. Oktober 2020

Liebe Schülerinnen und Schüler,

das neue Schuljahr läuft seit sechs Wochen und wir können feststellen, dass der Start insgesamt gelungen ist. Das liegt daran, dass die Schulen sich gut vorbereitet haben. Eure Lehrerinnen und Lehrer, die Schulleitung und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten mit viel Einsatz und guten Ideen daran, dass Schule so „normal“ wie möglich stattfinden kann. Auch ihr Schülerinnen und Schüler tragt einen wichtigen Teil dazu bei: Ihr haltet euch an die Regeln und seid damit ein Vorbild für die, die hier noch Schwierigkeiten haben – Kinder und Erwachsene. Vielen Dank dafür! Ich weiß, dass das manchmal anstrengend ist und nicht jeden Tag gleich gut gelingt. Wichtig ist aber, dass wir alle uns auch weiterhin bemühen, an das regelmäßige Händewaschen zu denken, die Maske außerhalb der Klassenräume zu tragen und dort, wo es möglich ist, Abstand zu halten. Denn eines steht fest: Gegen das Corona-Virus können wir nur gemeinsam gewinnen, da müssen alle mithelfen und Verantwortung übernehmen! Denn wenn es uns gelingt, auch im privaten Bereich die Infektionszahlen niedrig zu halten, bleibt auch in Schulen die Ansteckungsgefahr gering und ihr könnt auch weiterhin mit allen euren Mitschülerinnen und Mitschülern gemeinsam in der Schule lernen. So viel Normalität wie möglich ist unser Ziel – ich bin mir sicher, zusammen kriegen wir das hin! Zur „Normalität“ wird auch in der kälteren Jahreszeit gehören, dass eure Unterrichtsräume regelmäßig gelüftet werden müssen. Seid also bitte darauf vorbereitet, dass es zwischendurch etwas kühler wird und zieht euch warm genug an bzw. habt eine Jacke oder einen Pullover zum Überziehen dabei. Durch das Lüften wird die Luft im Raum regelmäßig ausgetauscht – daran führt kein Weg vorbei, wenn wir die Ansteckungsgefahr gering halten wollen! Hierfür brauchen wir eure Unterstützung und Hilfe! Jetzt wünsche ich euch aber erst einmal schöne Herbstferien! Erholt euch gut und bleibt bitte gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne

Bei Krankheitssymptomen: Darf mein Kind in die Schule?Corona krankheitssymtome

 

Bitte melden Sie sich bei Krankheitssymptomen Ihres Kindes zunächst umgehend bei Ihrer Schule, um Ihr Kind krank zu melden und das weitere gemeinsame Vorgehen abzustimmen. Die Schule wird Sie auch über die aktuell geltenden Wiederzulassungsregelungen informieren. Bitte denken Sie daran, dass es eine gemeinsame Aufgabe von Eltern und Schule ist, alle Kinder und das Personal sowie deren Familien vor einer Infektion zu schützen.

Telefonnummer der Oberschule Norden: 04931 - 5822

Für Eltern und Erziehungsberechtigte: Aktueller Brief vom Kultusminister Herrn Tonne 

Hannover, 25. September 2020

Sehr geehrte Eltern, sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

das neue Schuljahr läuft seit nunmehr vier Wochen und gern nutze ich diesen Zeitpunkt, um Ihnen einen kurzen Überblick über aktuelle Themen zu geben. Wir können feststellen, dass der Start insgesamt gelungen ist. Das ist in erster Linie der guten Vorbereitung vor Ort und dem großen Engagement aller an Schule Beteiligter zu verdanken. Auch Sie als Eltern haben einen wichtigen Teil zum Gelingen beigetragen, indem Sie Ihr Kind bestärken und ermutigen und es in dieser herausfordernden Zeit begleiten. Haben Sie herzlichen Dank! Ich freue mich, dass eine ausgesprochen große Mehrheit den Weg, den wir gemeinsam mit den Schulen gehen, mitgeht und die Schulleitungen und Lehrkräfte unterstützt und deren Arbeit in besonderer Weise wertschätzt, vielen Dank auch dafür. Uns erreichen aber auch immer wieder Zuschriften von Eltern- sowie Schülerinnen und Schülern, die sich entweder strengere Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen wünschen oder aber – im Gegensatz dazu – die komplette Aufhebung dieser Regelungen fordern. Beide Seiten argumentieren mit Studien, die ihre jeweilige Meinung belegen sollen, sich aber gegenseitig widersprechen. Beide Positionen haben gemein, dass sie gut dazu geeignet sind, Ängste und Sorgen zu schüren und Unsicherheit zu verbreiten. Seien Sie versichert, dass wir Ihre Sorgen sehr ernst nehmen und unsere Entscheidungen immer nur nach gründlicher Abwägung treffen. Es geht dabei sowohl um größtmöglichen Infektionsschutz aller an Schule Beteiligter, als auch um das Recht auf Bildung eines jeden einzelnen Schülers, einer jeden einzelnen Schülerin. Um letzteres gewährleisten zu können, wollen wir so viel „Normalität“ in Schule und Unterricht, wie es uns angesichts der momentanen Situation verantwortbar erscheint. Dazu gehört auch, so viel Präsenzunterricht wie möglich und so viel Betreuung wie möglich für alle anzubieten. Im weitaus überwiegenden Teil der niedersächsischen Schulen findet derzeit Präsenzunterricht im Szenario A für alle Schülerinnen und Schüler statt. Dort, wo Infektionsfälle auftreten, sind sie nach bisheriger Erkenntnislage im privaten Umfeld entstanden und „in Schule hineingetragen“ worden. Das zuständige Gesundheitsamt ermittelt in Zusammenarbeit mit der Schule zunächst die direkten Kontakte der betroffenen Person und trifft dann die Entscheidung über Testungen und Quarantänemaßnahmen. Aus zahlreichen Gesprächen weiß ich, dass es immer wieder Kritik an der Arbeit und besonders an der Kommunikation der Gesundheitsämter gibt. Wir unterstützen das Finden von Lösungen wo es nur irgend möglich ist und werben für ein einheitliches und klares Vorgehen. Gleichzeitig bitte ich Sie aber auch davon abzusehen, Ihr Kind vorab „in Eigenregie“ testen zu lassen. Warten Sie bitte die Anweisungen des Gesundheitsamtes ab, um die Abläufe nicht unnötig zu erschweren! Gleiches gilt auch für das Einhalten der Quarantäneregeln. Auch hier folgen Sie bitte genau den Anordnungen des Gesundheitsamtes, diese sind verpflichtend. Mir ist die Belastung durch eine etwaige Quarantäne und das Warten auf Testergebnisse sehr bewusst und dennoch bitte ich um Vertrauen in die Arbeit der Gesundheitsämter. Die Schule trifft keine Entscheidungen über Infektionsschutzmaßnahmen, sie ist auch nicht befugt, Quarantäne zu beenden oder über die Dauer zu entscheiden, die Verantwortung dafür liegt einzig beim zuständigen Gesundheitsamt. Fragen Sie gerne nach, wenn Ihnen etwas unklar erscheint, aber versuchen Sie die Situation so anzunehmen, wie sie ist. Damit erleichtern Sie Ihrem Kind sowohl den Schulalltag wie auch eine mögliche Quarantänesituation und den nachfolgenden Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht. Momentan gibt es keinen Anlass, landesweite Einschränkungen, wie z. B. den Wechsel zu Szenario B (Wechselmodell) zu verhängen. Im Übrigen würde auch Szenario B nicht verhindern, dass Infektionen von außen in die Schule getragen werden. Hier ist jeder und jede Einzelne gefragt. Jeder kann und muss etwas dazu beitragen, sich und andere zu schützen – auch und gerade im privaten Bereich, der sich dem Zugriff durch Schule und Ministerium entzieht. Wenn sich hier alle konsequent an Hygiene- und Abstandsregeln hielten, wäre viel gewonnen und das Risiko, Infektionen in Schule „hineinzutragen“, wäre deutlich minimiert. Wir werben landesweit immer wieder für die Einhaltung der Regeln – die Verantwortung für die konsequente Umsetzung trägt jeder selbst. Bitte sprechen Sie deshalb noch einmal eindringlich mit Ihrem Kind über die Wichtigkeit des gründlichen Händewaschens, das Abstandsgebot im Alltag und das konsequente Tragen eines Mund-Nase-Schutzes, z. B. im Schulbus oder in den Schulfluren. Es gilt auch weiterhin: Wir müssen beobachten, auswerten, abwägen und dann entscheiden. Wir behalten die sehr dynamische Entwicklung permanent im Blick, reagieren kurzfristig, wenn es erforderlich ist, und kommunizieren Änderungen und neue Vorgaben regelmäßig an die Schulen, an Sie als Eltern und für jeden einsehbar auf der Homepage des Kultusministeriums. Hinsichtlich der zu erwartenden Wetterlage im Herbst/Winter wird es zum Beispiel demnächst neue Hilfestellungen zum Thema „Lüften“ geben. Das Schaubild zum Umgang mit Krankheitssymptomen während der Erkältungszeit, das Ihnen möglicherweise schon bekannt ist, hänge ich diesem Schreiben noch einmal an. Das Lüften der Unterrichtsräume wird auch in der kalten Jahreszeit eine wichtige Rolle spielen, weil der Luftaustausch ein wesentlicher Teil der notwendigen Hygienemaßnahmen ist. Seien Sie aber gewiss, dass dies nicht bedeutet, dass die Heizungen abgestellt werden und Ihre Kinder in kalten Räumen sitzen. Ihnen und Ihren Familien wünsche ich weiterhin alles Gute in dieser herausfordernden Zeit! Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Grant Hendrik Tonne
Niedersächsischer Kultusminister

 

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Heute mussten wir leider von mehreren Kolleginnen und von unserem Schulleiter Abschied nehmen. In einer sehr harmonischen und emotionalen Veranstaltung hat unsere Schule Frau Gierth, Frau Zastrotzki, Frau Friederich und Herrn Speckmann verabschiedet.

 

Eine ungewöhnliche Verabschiedung

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Am Freitag nahmen unsere Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler in einem ungewöhnlichen Rahmen ihre Abschlusszeugnisse in Empfang. Die Abschlussfeier fand wegen der Corona-Epedimie auf dem Pausenhof statt.

Hier gibt es einen Einblick


 

Ratgeber "Ausbildung starten"

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler,

in einem Schreiben an die Schulen vom 11.6.2020 bezeichnet Kultusminister Tonne die Zusammenarbeit zwischen den Schulen und der Berufsberatung der Agentur für Arbeit als unverzichtbares Element bei der bestmöglichen Unterstützung der Schülerinnen und Schüler beim Übergang von der Schule in den Beruf.

Vor diesem Hintergrund haben das Kultusministerium, die Landesschulbehörde und die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in der letzten Woche vereinbart, dass die Schulen den individuellen Zeugnismappen Flyer beilegen, die zur Kontaktaufnahme mit der Berufsberatung anregen. Es handelt sich um einen Info-Flyer für die Schülerinnen und Schüler sowie einen Elternratgeber.

Beide Unterlagen können Sie schon jetzt hier einsehen bzw. herunterladen:

pdf Info-Flyer "Ausbildung starten" für Schülerinnen und Schüler 
pdf Eltern-Ratgeber: Ausbildung in Zeiten von Corona


 

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